Dorf Einsiedeln knackt 10’000er-Grenze

Mo, 14. Jan. 2019

Vi. Nur zweimal in den letzten 20 Jahren ist der Bezirk Einsiedeln stärker als im Jahr 2018 gewachsen. 15’775 Personen wohnen im Bezirk – und erstmals mehr als 10’000 im Dorf.

Seit Jahrzehnten entwickelt sich das Bevölkerungswachstum im Bezirk Einsiedeln nur in eine Richtung: nach oben. Das war auch 2018 der Fall, wie das Einwohneramt dieser Tage melden konnte. Ende des Vorjahres waren 15’775 Personen als Bezirkseinwohner registriert. Das sind 331 mehr als im Jahr zuvor – und natürlich neuer Höchststand. In relativen Zahlen beträgt der Zuwachs 2,1 Prozent. In den letzten 20 Jahren ist das nach 2001 und 2005 der dritthöchste Wert. Mit anderen Worten: Einsiedeln hat nichts von seiner Attraktivität eingebüsst.
Dorf gewinnt – Viertel verlieren
Kontinuierlich ist in den letzten Jahren vor allem das Dorf gewachsen. Nachdem 2012 die 9000er-Grenze fiel, dauerte es lediglich sechs Jahre, bis mehr als 10’000 Personen in der Waldstatt wohnen! Im Vergleich zu 2017 sind das Ende 2018 exakt 400 zusätzliche Personen. Das ergibt ein Plus von satten 4,1 Prozent.
Anders verläuft die Entwicklung in den Vierteln. Kumuliert kommen sie auf einen negativen Saldo: Nicht mehr 5713 Personen, sondern mit 5644 ingesamt 69 weniger wohnten Ende 2018 in den sechs Vierteln. Einzig Bennau legte leicht zu; in den anderen fünf Vierteln resultierte ein Minus. Ein solches Resultat ist allerdings nicht einmalig: Auch 2014 und 2012 wohnten Ende Jahr weniger Leute in den Vierteln als zwölf Monate zuvor.
Leicht mehr Ausländer
2018 hat sich der Ausländeranteil von 15,1 auf 15,6 Prozent erhöht; absolut von 2326 auf 2467 hier wohnhafte Personen.

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